1. Adlige unter sich 05


    Datum: 26.04.2023, Kategorien: Hausfrauen Autor: bySweetEljot

    ... ergriffen.
    
    „Sie zeigte und erklärte mir alles. Wissen Sie, ich kenne mich in dieser Szene ja gar nicht aus. Die ganzen Gerätschaften, die sie angesammelt hat, waren mir fremd. Das Andreaskreuz, der Bock, die Streckbank. Die Werkzeuge zum Schlagen und Quälen, die Seile und Ketten. Es war erschreckend und faszinierend zugleich!"
    
    „Ich verstehe", stimmte Brigitte zu. Ihr ging es genauso. Sie war ebenso erschreckt -- und doch gleichzeitig fasziniert. Verschwunden war der Zorn, den sie vorhin noch verspürt hatte. Sie spürte nur noch -- ja, was eigentlich? War es tatsächlich nur Neugierde? Oder mischte sich da noch ein anderes, unbekanntes Gefühl hinzu?
    
    „Und dann", fuhr Jonas fort, „zeigte sie mir ihren absoluten Favoriten, wie sie ihn selbst bezeichnete. Es ist ein Pranger mit ledergepolsterten Aussparungen. Wir gingen hin, und sie streichelte ihn zärtlich, fast schon liebevoll! Sie zeigte mir alle Details, die an dieser Spezialkonstruktion angebracht sind. Die variable Spreizstange am Boden, mit Manschetten mit Klettverschlüssen, mit deren Hilfe die Beine der Delinquentin beliebig weit gespreizt werden können. Von einem starken Elektromotor betrieben! Die Fickmaschine, die am Boden festgemacht ist und ausgiebig die Fotze penetrieren kann. Die zweite Fickmaschine, die hinter dem Pranger steht und für anale Spiele benutzt werden kann. Der Hüftgürtel, der an Ketten von der Decke hängt, um die gepeinigte Person nochmals zu fixieren. Die vielen Klemmen in verschiedenen ...
    ... Formen und Stärken, mit und ohne Zähne, zu verwenden je nach Lust und Laune des Peinigers. Gewichte und Gummibänder, um den Zug auf die Klemmen zu verstärken. Sie kam während der Demonstration geradewegs ins Schwärmen, und schließlich legte sie ihren Kopf und ihre Hände in die Aussparungen und lächelte mich devot an. Ich fragte sie: ‚Was würde passieren, wenn ich den Pranger jetzt schließen würde?` Sie strahlte mich an und verkündete: ‚Dann wäre ich Ihnen hilflos ausgeliefert! Glauben Sie mir, wenn sich die Bügel schließen, hat die gefangene Person nicht den Hauch einer Chance, ihrem Schicksal zu entweichen!` Also schloss ich den Bügel, geil, wie ich war. Ganz langsam. Und die Gräfin ließ es mit einem freudigen Lächeln geschehen."
    
    Brigitta von Hanfstein lauschte fasziniert. Längst war ihr Zorn verraucht. Sie malte sich die Situation aus, wie die Gräfin Konstanze -- eine bedauernswerte Person -- hilflos in diesem Pranger gefangen war. Es erregte sie, und kurz flammte ein Gedanke auf, sie selbst könnte in solch einer demütigenden Position gefangen sein. Gegen jede Vernunft erregte sie dieser Gedanke. „Weiter!" keuchte sie.
    
    „Ich sagte zu ihr, dass dieses Gefühl der Macht, der absoluten Kontrolle über eine Person unbeschreiblich sei. Und fragte sie, ob ich sie gleich wieder befreien soll. ‚Das bleibt jetzt Ihnen überlassen' meinte sie augenzwinkernd. ‚Wie Sie selbst sagten, Sie haben jetzt die absolute Kontrolle über mich.' Ich war ziemlich verwirrt und -- zugegeben -- auch ein ...
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