1. Haut im Wind 1


    Datum: 16.02.2019, Kategorien: CMNF Autor: scribus

    1 โ€“ Lina
    
    Verzweifelt saß sie an ihrem Küchentisch. Sie hatte sich entschieden, Psychologie zu studieren, und nun saß sie hier und lernte mathematische Formeln. Es war Sommer, schönstes Freibadwetter, und in ihrer Dachwohnung, die ihre Eltern ihr für ihr Studium gekauft hatten, war es heiß wie in der Sahara bei höchstem Sonnenstand.
    
    Lina hatte bis vor kurzem noch bei ihren Eltern gewohnt, die sie โ€“ obwohl mit dreiundzwanzig Jahren wohl volljährig โ€“ nie lange aus den Augen gelassen hatten. Moral, Fleiß, Gehorsam und nicht zu vergessen Gottesfurcht waren die Begriffe ihrer Kindheit und Jugend. Ein Freund oder auch nur ein kurzes Kleid wären undenkbar gewesen, ebenso wie es eine schwere Sünde war, sich zum Spaß nackt im Spiegel zu betrachten, den eigenen Busen zu streicheln oder gar ihre Scham zu berühren, außer zum Zweck der Reinlichkeit.
    
    Gleich nachdem sie das erste Mal allein in ihrer neuen Wohnung war, trat Lina vor den großen Ankleidespiegel, der den Weg von zu Hause hierher gefunden hatte. Ihre Hände streichelten ihren Bauch durch den weichen Stoff ihres Kleides und fanden einen Weg nach oben. Ihre Brüste wurden innerlich warm bei den Berührungen, obwohl Lina unter dem Kleid ein Unterhemd und darunter noch einen Büstenhalter trug. Sie hob ihr Kleid an und verschob dessen Saum über das Knie hinaus weit auf den Oberschenkel. Weit davon entfernt, ihren Körper zu entblößen, spürte sie die Schamgefühle ihrer Kindheit, und ihr knallrotes Gesicht leuchtete ihr im ...
    ... Spiegel entgegen.
    
    Lina konnte dieses Spiel nicht einfach beenden, dazu war es zu schön. Ihre rechte Hand fuhr auf der Innenseite ihres Oberschenkels hinauf bis zum Slip. Mit den Fingern tastete sie nach den Konturen ihres Körpers, die sie bislang aus Scham weder gespürt noch betrachtet hatte. Deutlich spürte sie die erhabenen Hügel ihrer Schamlippen zwischen denen sie den Spalt ertastete, den sie bisher nur vom Waschen und vom Toilettengang her kannte. Auch ihre Schamhaare konnte sie durch den Stoff ihres Slips tasten. Es fühlte sich gut an, sich hier zu berühren.
    
    Ihre Linke öffnete langsam die beiden oberen Knöpfe ihres Kleides und bahnte sich einen Weg zwischen die Lagen ihrer Verpackung. Der BH โ€“ wie all ihre Kleidungsstücke nach Wahl ihrer Mutter โ€“ hatte ein Spitzendekor und bedeckte den Busen zum größten Teil. Als sie einen Augenblick darauf herumgespielt hatte, traten ihre Brustwarzen fühlbar hervor.
    
    Warum trug sie noch ihr Kleid? - Diese Frage konnte sie sich selbst nicht schlüssig beantworten. Daher knöpfte sie weiter bis der letzte Knopf seine Funktion aufgegeben hatte. Unterhemd und Slip, beide blütenweiß, lugten darunter hervor und nährten den Appetit auf mehr.
    
    Sofort nachdem sie ihr Kleid über die Schultern gestreift und zu Boden fallen gelassen hatte, entledigte sie sich auch ihres Hemdes. Sie stand jetzt im BH und Slip vor ihrem großen Spiegel. Ein Zustand nahe am Abgrund zur Hölle, wenn es nach ihrer Mutter gegangen wäre.
    
    Lina stellte fest, dass sie ...
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