1. Kundenwunsch


    Datum: 28.11.2019, Kategorien: BDSM Autor: Dominatrix

    Ein Ehemann fragte mich um Rat: "Meine Frau ist immer so aufsässig, ständig hat sie eigene Ideen und Vorstellungen, ich kenne sie überhaupt nicht wieder."
    
    Was war geschehen? Seine Frau war in jungen Jahren lieb, zart und verständnisvoll, als er sie kennengelernt hatte. Sie bemühte sich um eine schöne Partnerschaft, auch im Bett. Sie hatte sich geändert, genauso wie die Zeiten sich geändert haben. Frauenbewegungen nehmen immer mehr Einfluss auf das Verhalten auch von Ehefrauen. Seine Frau hatte sich davon verleiten lassen.
    
    Immer häufiger verweigerte sie ihm Sex, wenn er nicht spurte. Das ging ihm schlicht und ergreifend auf den Wecker. "Ich hab gehört", sagte er zu mir, "Du kennst Dich aus mit der Erziehung von Frauen." Ja auch das gehört zu meinem Job. Man muss Grenzen setzen, wenn es unerträglich wird.
    
    Ich bin absolut für die Gleichberechtigung und natürlich auch im Bett oder sonst wo in der Landschaft. Diese Gleichberechtigung beruht aber auf Gegenseitigkeit. Wenn der Mann nicht mehr zu seinem Recht kommt, ist das genauso ungerecht wie umgekehrt.
    
    Und wenn die Frau nur noch auf ihm rumhackt, weil er das Auto nicht hat waschen lassen oder den Fußraum nicht ordentlich ausgesaugt hat, oder weil er ihrer Meinung nach zu viel Fußball guckt und so weiter, dann ist es genug. Genug ist genug!
    
    Wenn das alles dann geahndet wird mit dem Entzug von Sex, dann ist wirklich die Grenze überschritten, und man muss eingreifen.
    
    Es mag jetzt den einen oder anderen oder ...
    ... die eine oder andere erschüttern, aber manchmal hilft es, die Frau wieder auf den richtigen Weg zu führen. Also bei Frauen werde ich jetzt sicherlich keinen Beifall ernten. Oder vielleicht doch? Wollen Frauen einen Schlaffi an ihrer Seite? Oder wollen sie einen starken Mann, der sagt, wo es langgeht? Meine Erfahrung hat mich gelehrt, daß letzteres der Fall ist.
    
    Die Prügelstrafe, so wie es im Mittelalter auch in der Ehe noch üblich war, ist völlig zu Recht abgeschafft. Es gibt aber auch subtilere Methoden.
    
    Ich riet ihm ein Hundehalsband zu besorgen. Ein schönes breites aus Leder und vielleicht mit Strasssteinen besetzt, sodass es irgendwie besonders wirkt. Es sollte möglichst auch seiner Frau gefallen. "Und dann", fragte er verständnislos. "Dann bittest Du sie ganz höflich, das Halsband grundsätzlich zuhause während Deiner Anwesenheit zu tragen."
    
    Er blickte immer noch unverständig. "Es ist wie ein zweiter Ehering, den Du ihr schenkst und ihre Verbundenheit mit dir zum Ausdruck bringt, wenn sie es trägt. Mach ihr das klar."
    
    Bei unserem nächsten Treffen erzählte er zu seiner eigenen Überraschung, sie trüge es jetzt tatsächlich, immer wenn er zuhause ist. "Gut", sagte ich, "dann kaufst Du jetzt auch noch eine Hundeleine. Und immer wenn Du zuhause bist, klinkst Du sie ins Halsband ein. Du erklärst ihr dann, daß Du sie nicht von der Kette lassen wirst, solange ihr verheiratet seid."
    
    Beim nächsten Treffen erzählte er, daß sie sich nun doch geweigert hätte. Er hatte ...
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