1. Gabi


    Datum: 31.12.2022, Kategorien: Schamsituation Autor: romanowsky

    ... interessiert hat das aber offensichtlich keinen. Soll mir recht sein.
    
    Als alle außer Haus waren, zog ich mich ins Bad zurück und rasierte mir da unten alle Haare ab. So, da schaut nichts mehr heraus, egal wie knapp die Klamotten sind.
    
    Um ¼ vor 8 war ich dann bei Mode Müller. Zuerst schaute ich mir meinen neuen Arbeitsplatz von außen an. Das Schaufenster war leergeräumt. Auf der linken Seite stand eine kitschige, aufblasbare Plastikpalme. Der Boden war eingestreut mit Sand und einigen Muschelschalen. Weiter rechts stand eine Strandliege und ganz vorn eine Isomatte auf dem Boden. Da werde ich mich bestimmt nicht drauflegen nehme ich mir vor. Da wäre ich dann nur wenige Zentimeter von den gaffenden Passanten vor der Scheibe weg. Die Rückwand war verspiegelt. Dadurch wirkte der Raum hinter dem Schaufenster viel größer. Für mich bedeutet die aber, dass es keinerlei Rückzugsmöglichkeit gibt, wenn ich mich umziehen muss. Doch was soll es, ich habe mich dazu überreden lassen, da muss ich jetzt durch.
    
    Durch den Hintereingang betrete ich das Geschäft. Die Dekorateurin erwartet mich schon. Ich ziehe den ersten Badeanzug an, bekomme einen Spind für meine Privatsachen. Nun kann es los gehen. Mit einer großen Strandtasche in der sich jede Menge Badeanzüge und Bikinis befinden steige ich durch eine Verbindungstür ins Schaufenster. Wenn sie alle Teile durch haben, fangen sie einfach wieder von vorne an rät mir die Dekorateurin.
    
    Ich lege mich in die Strandliege. Die wenigen ...
    ... Passanten, die um diese Zeit unterwegs sind beachten mich nicht. Solange ich mich nicht bewege, merkt keiner, dass ich keine gewöhnliche Schaufensterpuppe bin. Dann ist es soweit. Ich muss mich das erste Mal umziehen. Ich drehe mich mit dem Rücken zum Fenster und will meinen Badeanzug ausziehen. Da sehe ich mich im Spiegel. Auch ein Rentner mit seinem Hund, der gerade draußen vorbei gehen wollte, sieht mich von hinten, aber gleichzeitig kann er auch meine Vorderansicht im Spiegel sehen. Wie herum ich mich drehe ist eigentlich egal. Dem Betrachter vor dem Fenster bleibt nichts verborgen. Ich streife den Badeanzug ab, Ziehe ihn hinunter bis zu den Knien. Dann muss ich mich etwas bücken um ganz herauszusteigen. Dem Rentner vor dem Fenster fällt die Zigarette aus dem Mund. Mir wird irgendwie flau, wenn ich bedenke, was für Einblicke ich ihm biete. Weitere Passanten bleiben stehen. Schnell schlüpfe ich in einen Bikini aus meiner Vorratstasche. Nach dem ich mich wieder auf der Strandliege niedergelassen habe und ganz still liege, ermüdet das Interesse der Gaffer schnell. Die Meisten gehen weiter. Nach weiteren 10 Minuten ist es dann soweit. Die nächste Runde. Dieses mal ist es draußen schon etwas belebter. Ich drehe mich nicht mehr um. Wozu denn auch. So geht es weiter. Ich verliere so langsam meine Hemmungen und vor dem Fenster steigt die Zahl der Gaffer. Inzwischen haben einige bemerkt, dass ich mich in regelmäßigen Abständen umziehe. Sie warten einfach ab, bis sie mich das nächste ...
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