Der Fernfahrer 08
Datum: 13.10.2019,
Kategorien:
Romane und Kurzromane,
Autor: bysirarchibald
... Wie konnte man nur an so was Gefallen finden? Geradezu verückt danach sein? Nein, nein, Simone war es, die nicht ganz richtig im Kopf war. Gleichzeitig aber war da eine Stimme in meinem Hinterkopf, die mir sagte, daß das noch nicht alles gewesen sein konnte, daß es noch was anderes geben müsse.
Verwirrt und völlig durcheinander kam ich zu Hause an. Vater und Mutter hielten mir eine Gardinenpredigt von wegen jungen Mädchen und spätem Nachhausekommen, von ungewollten Kindern, von Mädchen, die von Männern sitzengelassen werden, wenn sie ihr Vergnügen hatten.
Simone, die mal wieder genau wußte, was los war, lachte mich, als sie mein bedripstes Gesicht sah, obendrein noch aus. Sie erzählte, wie gut der Mann am Nachmittag gewesen sei, wie er sie in die höchste Extase getrieben und daß sie fünf Höhepunkte gehabt habe. Ich müsse schon ziemlich dumm sein, wenn ich nicht das Gespür für die richtigen Männer habe.
Ich platzte, beschimpfte meine Schwester als mannstoll. Sie sei es, die nicht normal sei, oder ob sie es normal finde, die Männer wie die Unterwäsche zu wechseln. Ich jedenfalls sei von diesen Schweinereien kuriert und würde mich nur noch dem Mann hingeben, den ich einmal liebte und der mich heiraten werde.
Zwei Wochen danach war es, als das Unglück, das kommen mußte, eintrat. Wieder kam ich nachmittags eher nach Hause. Schon im Flur hörte ich Simone laut jubeln, ihre Lust in obszönen Worten hinausschreien. Ganz gegen meinen Willen wurde ich von einer ...
... unwiderstehlichen Erregung gepackt. Schlagartig wurde ich feucht, naß, lief wenig später geradezu über. Es lief mir an den Beinen hinunter.
Ich mußte sehen, was Simone trieb, ich mußte ihr beim Ficken zusehen. Vielleicht konnte ich so daß Geheimnis ergründen, das sie jubeln und mich frustriert sein ließ.
Vorsichtig öffnete ich die Tür. Der Schreck fuhr mir durch die Glieder, ließ mich laut aufschreien. Da war nicht nur ein Mann, da waren zwei! Nackt! Und jeder mit einer ungeheuer großen, steifen Rute. Einer fickte sich von seitlich hinten in die vor ihm liegende Simone, der andere stand dabei, sah zu und ließ seine Faust langsam und vorsichtig über sein Geschlecht gleiten.
Trotz ihrer Extase hatte Simone meinen Schrei nicht überhört. In ihren Bewegungen innehaltend forderte sie mich auf 'reinzukommen und stellte mich, als ich ihrem Wunsch nachkam, den beiden Männern vor.
'Das ist sie, meine prüde und verklemmte Schwester, von der ich euch erzählt habe. Derjenige von euch, der es schafft, sie zum Orgasmus zu bringen, darf mich hinterher in den Arsch ficken, das mögt ihr doch, oder?'
Ich glaubte, meinen Ohren nicht trauen zu dürfen.
'Sag' mal, spinnst du?' fauchte ich Simone an, 'das darf doch wohl nicht wahr sein, du bietest mich hier an, wie ein Pferdehändler einen lahmen Gaul und ich, ich werde wohl überhaupt nicht gefragt, was?'
'Wenn ich die Sache nicht in die Hand nehme, wird das nie was mit dir. Komm', zieh' dich aus und mach' mit, laß' dich gehen, fick' und laß' ...